Museen in Seoul

Heute Morgen fuhren wir zum Alive Museum. Das ist ein Museum mit interaktiven Attraktionen, perfekt für lustige und skurrile Fotos. Es gab viele verschiedene Themen wie zum Beispiel Zirkus, Märchen, Liebe und traditionelles Korea.

Es gab auch Wandmalereien, welche im richtigen Winkel einen 3D-Effekt hatten oder im Schwarzlicht zu leuchten begannen. Ein amüsanter Ausflug mit vielen lustigen Fotos als Erinnerung.

Da es ein regnerischer Tag war, beschlossen wir uns in ein weiteres Museum zu gehen. Das Leeum Museum of Art.

Unsere Eintrittskarten mussten wir auf eine spezifische Zeit buchen, was in unserem Falle erst 17.00 Uhr war, deshalb gingen wir zuerst in ein Bücherkaffee. Als unsere Tassen leergetrunken waren, spazierten wir der Strasse entlang nach Itaewon, wo uns viele Polizisten begrüssten. Neugierig wie wir sind, setzten wir uns in ein Café, mit Blick auf die vielen Polizisten an einer Kreuzung und beobachteten das Geschehen. Im Internet recherchierten wir, doch erst als ein grosser Bus haltete, konnten wir dank der Überschrift etwas mehr herausfinden. Es muss sich hierbei um den Bürgermeister von Itaewon handeln, der sich vor dem Volk entschuldigt für die Tragödie von Halloween letztes Jahr.

Kurz vor 17.00 Uhr gingen wir zurück zum Museum, um endlich die Ausstellung ‚Traditionelle koreanische Kunst‘ zu besichtigen.

Nicht nur die Bilder und Töpfereien begeisterten uns, sondern auch die Architektur des Museums selbst. Zufrieden kehrten wir eine Stunde später wieder zurück nach Hause.

Am folgenden Tag war es noch immer regnerisch und so gingen wir ins HIKR Museum. Das ist ein Museum, welches die heutige Kultur von Korea den Touristen näher bringt. Der gesamte 1. Stock wurde K-pop gewidmet. Es gab verschiedene Räume, in denen Licht und Hintergrundbild angepasst werden konnte. Danach wählte man sich ein Lied aus und konnte ein eigenes Musikvideo dazu aufnehmen. Da wir beide nicht sehr begeister, vor die Kamera stehen, gingen wir rasch in den zweiten Stock. Dort war ein Teil den K-Dramas (Koreanische Fernsehserien) gewidmet und der andere neu aufkommenden Künstlern.

Im 3. Stock gab es einen Raum, indem man Koreanische Feste erleben konnte. Daneben war ein Raum der Entspannung, wo man alle Sinnen stimulieren und sich entspannen konnte (Musik, Video, Gräser zum Berühren, Düfte, personalisierter Tee).

Auch gab es eine kleine Spezialausstellung, welche das 10-jährige Jubiläum von Faker feiert. (Er ist ein bekannter, professioneller Gamer).

Im obersten Stock war noch ein Kaffee und der Museumsshop. Wir zogen weiter Richtung Nationalmuseum, welches wir am Montag nicht besichtigen konnten. Voller Vorfreude betraten wir das Gebäude (Gratis Eintritt).

Die Idee war, uns von rechts nach links, von unten nach oben durchzuackern, jedoch mussten wir uns nach dem 1. von 3 Stöcken eingestehen, dass wir nicht schnell genug sind. Der Grund dafür war, dass es im ersten Stock ein Immersiv Raum hatte, wo man sich auf den Boden setzen, und drei Videoausstellungen, welche an die Wände und Boden projiziert wurden, anschauen konnte.

Wir einigten uns auf zwei weitere Bereiche und bewunderten viele Bilder und Artefakte. Zufrieden verliessen wir kurz vor Museumsschliessung das Gebäude.

Im obersten Stock des Natonalmuseums gab es eine „Weltausstellung“. Dabei wurden Kunstwerke und Artefakten aus China, Japan, Zentralasien, Indien und einer westasiatischen Region gezeigt. Um was für eine Region handelt es sich? Tip: Die ersten 11 Kapitel im Genesis spielen zu einem grossen Teil in dieser westasiatischen Region.

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