Ski-und Snowboard Camp

Ich möchte diesen Blogbeitrag mit einem herzlichen Dankeschön an alle beginnen, die uns vor und während des Snow Camps unterstützt und für uns gebetet haben. Das Camp war ein riesiger Erfolg und wir wurden wirklich gesegnet. Als Gruppe von 19 Personen haben wir zwei grossartige Tage miteinander verbracht, unvergessliche Momente geteilt und neue Freundschaften geknüpft.Das Camp begann am 7. März und wir trafen uns, um gemeinsam ins Skigebiet zu fahren. Aus irgendeinem Grund konnten wir jedoch nicht alle mit demselben Car fahren, also mussten sich fünf von uns an einem anderen Ort treffen. Um sicherzustellen, dass wir uns trotzdem kennenlernen, haben wir einen Gruppenchat eingerichtet, in dem wir uns vorstellen konnten. Wir mussten schreiben, wie wir heissen, woher wir kommen, an welcher Universität wir studieren, welche Hobbys wir haben und dann ein Bild hinzufügen, wie wir uns gerade fühlen. Nach etwa vier Stunden kamen wir endlich am Ort an, stellten unser Gepäck ab und gingen zum Ski- und Snowboardverleih. Es war ein chaotischer Prozess bis wir endlich alle unsere Ausrüstung hatten, aber wir waren trotzdem bald startklar. Wir gingen alle zum Skilift und sorgten dafür, dass die Anfänger einen Fortgeschrittenen zur Seite hatten, um für die ersten zwei oder drei Abfahrten einige Tipps und Tricks zu erhalten.

Wir blieben etwa drei bis vier Stunden auf den Pisten, bevor wir mit den letzten beiden Shuttlebussen zurückfahren mussten. Während unserer Zeit auf der Piste war das Wetter perfekt: Sonnenschein und ein strahlend blauer Himmel. Aber als wir im Hotel ankamen und auf unsere Zimmer gingen, begann es, ein wenig bewölkt zu werden. Wir beschlossen, vor dem Abendessen in den Onsen zu gehen, um unsere Muskeln zu entspannen. Als wir im Onsen waren, fing es an zu schneien. Das war perfektes Timing, es gab nämlich auch ein Bad draussen. So sassen wir im heissen Wasser und genossen den kalten Schneefall. Keiner wollte wieder rausgehen. Aber natürlich kam die Zeit für das Abendessen und so gingen wir in den Speisesaal. Dort erwartete uns ein riesiges All-You-Can-Eat-Buffet, und wir assen, bis wir kurz vorm Platzen waren. Nach dem Abendessen gingen wir in einen Versammlungsraum, wo wir weitere “Icebreaker” Spiele spielten, uns gegenseitig besser kennenlernten, Lobpreis machten und Christian eine Botschaft mit uns teilte. Die meisten Menschen in diesem Camp waren bereits Christen, aber eine Handvoll Leute hörte das Evangelium zum ersten Mal. Sie schienen sehr offen zu sein und später in den Gesprächsgruppen erzählten sie alle von Herzen, was sie noch nie gehört hatten und was sie an dieser Botschaft berührt hatte. Wir unterhielten uns noch eine Weile und gingen dann früh zu Bett, um uns für den nächsten Tag wieder zu stärken.

Am nächsten Tag machten wir unseren Morning-STAR in unseren Zimmern. Dann hatten wir eine kurze Leiter Besprechung, bevor wir uns mit allen trafen und unser gemeinsames Frühstück einnahmen.

Wir wurden von einem Buffet begrüsst, das dem des Vorabends in nichts nachstand, und so assen wir gemeinsam ein weiteres Festmahl. Danach ging es wieder auf die Piste. Hier wurden die Gruppen neu eingeteilt, wobei wir wieder darauf achteten, dass die Anfänger in Gruppen mit Leuten waren, die ihnen helfen konnten. Gegen Mittag trafen wir uns als ganze Gruppe und wir beschlossen, alle auf die andere Seite der Piste zu gehen und den Berg herunterzufahren. Einigen fiel diese Abfahrt leichter, für andere war der Hang ein ziemlicher Kampf (es stellte sich nämlich als Tiefschnee heraus), aber alle hatten trotzdem viel Spass.

Anschliessend assen wir gemeinsam zu Mittag, bevor wir die letzten paar Male mit dem Board oder auf Skiern die Berge hinunter fuhren. Am Nachmittag kehrten wir ins Hotel zurück, um ein entspannendes Bad im Onsen zu nehmen, bevor uns unser Car in die Stadt zurückbrachte.

In Shinjuku verabschiedeten wir uns von allen Studenten und Besuchern, die gekommen waren. Danach eilten alle Mitglieder von Jesus‘ Call zurück nach Sengawa, um an der Freitagsgebetsnacht teilzunehmen.